Neugeborene

Osteopathie beim Säugling
Bei Säuglingen und Kleinkindern sind Dysfunktionen oft Folge von Schwangerschaft oder Geburt. Hier wirken enorme Kräfte auf den kleinen Körper ein, insbesondere auf den Hals und Kopfbereich. So kann die Enge im Geburtskanal zu einer Verschiebung der Schädelknochen oder der oberen Halswirbel führen. Gefäße und Nerven können eingeengt werden und verschiedenste Symptome auslösen. Schiefhals, Saug- und Schluckstörungen, Koliken, Schlafprobleme oder häufiges Schreien sind typische Beschwerden, bei denen Osteopathie helfen kann.

Um Neugeborene und Kinder zu behandeln, ist es wichtig, die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Kindes genau zu kennen. Das Wissen um die normale sensorische, emotionale und neurologische Entwicklung des Kindes und die spezielle Kinderpathologie ist notwendig, um Kinder adäquat behandeln zu können. Dann sind Störungen der normalen embryologischen und fetalen Entwicklung und im Schwangerschaftsverlauf gut zu erkennen und zu behandeln.

Als pädiatrisch arbeitender Osteopath verbindet Olaf Rauf diese Kenntnisse mit seinen palpatorischen Fähigkeiten und wendet sehr sanfte Techniken an, um dem Kind zu einem verbesserten Gleichgewicht und somit zu Wohlbefinden und Gesundheit zu verhelfen. Da Säuglinge und Kleinkinder nicht durch Sprache vermitteln können, wo ihre Probleme liegen, ist die sorgfältige Überprüfung des gesamten Körpers bei der osteopathischen Osteopathie beim NeugeborenenBehandlung eine große zusätzliche Hilfe in der Beurteilung des Zustands sehr junger Patienten.

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Ein paar Worte zu Schreikindern

Herr Rauf teilt die Erfahrungen aus dem Artikel “Kinder schreien nicht grundlos” vom Verband der Osteopathen Deutschland e.V.. Hier ein Auszug daraus:

“Rund zehn Prozent aller Babys sind Schreikinder. Die Eltern bringt das schier pausenlose Schreien oft an die Grenzen ihrer Kräfte – psychisch und physisch. Warum die Kinder bis zur Erschöpfung schreien, darüber streiten sich die Experten. Fest steht: Osteopathen haben mit ihren Techniken überzeugende Erfolge – für eine schnelle Hilfe ohne Nebenwirkungen.Neugeborene Osteopathie

Schreikinder schreien vor allem in den Abendstunden hemmungslos und hysterisch, scheinbar grundlos und sind nicht zu beruhigen.
Ob ein Kind zuviel schreit, wird nach der Dreier-Regel von Wessel definiert: Schreit ein Kind mehr als drei Stunden am Tag, an drei Tagen in der Woche, über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen, ist es ein Schreikind.

Aus osteopathischer Sicht sind die Ursachen für das Schreien oft Spannungen oder Kompressionen am Schädel, aber auch an der Wirbelsäule und dem Becken, die während der Schwangerschaft, vor allem jedoch bei der Geburt entstanden sind. Ein Osteopath spürt diese Spannungen oder Kompressionen auf und behebt sie – ohne Schmerzen und ohne Nebenwirkungen mit fast sofortiger Wirkung.

Dabei verstehen sich Osteopathen nicht als Alternative zum Kinderarzt, sondern arbeiten mit Pädiatern und Hebammen zum Wohle der Patienten zusammen.”