Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist ein regulatives Verfahren, bei dem Akupunkturpunkte mit feinen Nadeln stimuliert werden.
Diese liegen auf den sogenannten Meridianen, in denen das Qi, die Lebensenergie, fließt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es zwölf Hauptmeridiane. Jeder Meridian ist einem Organ beziehungsweise Organsystem zugeordnet.

Im Gegensatz zum hierzulande häufig rein symptomatischen Gebrauch der Akupunktur auf der Grundlage westlicher Diagnostik ist die TCM ein von der Diagnose bis zur Therapie eigenständiges und in sich schlüssiges System. Es gründet sich auf der Vorstellung, dass alle Lebensprozesse in der Natur und im menschlichen Körper Ausdruck von sich wandelnder Energie sind. Sie unterliegen in den stetig wiederkehrenden Zyklen (Epochen, Jahres-, Tages- und Nachtzeiten, Mondphasen) einem fortwährenden Wandel.

AkupunkturDiagnostik

Die einzelnen Symptome einer akuten Erkrankung sowie das Beschwerdebild werden in der TCM als Ausdruck eines energetischen Ungleichgewichts zwischen Yin und Yang und den Zyklen der fünf Wandlungsphasen betrachtet, das es in seiner gesamten Dimension und seinen Ursachen zu erfassen gilt. Dazu bedarf es eines ausführlichen Anamnesegesprächs, dem sich die Tastung der Pulse sowie die Diagnostik der Zunge anschließt.

Therapie

Die Therapie mit Akupunktur besteht darin,

  • krankheitsauslösende bioklimatische Energien wie Wind, Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit auszuleiten,
  • Akupunktur

  • Blockaden in den Energiebahnen aufzulösen (Schmerztherapie),
  • das energetische Gleichgewicht von Yin und Yang bzw. den fünf Wandlungsphasen wiederherzustellen, damit das Qi harmonisch fließen und seine Funktionen erfüllen kann,
  • fehlendes Qi, Yin, Yang oder Blut (Substanzen) zu ergänzen (Diätumstellung, chinesische Arzneirezepturen) bzw. dem Organismus Impulse zu deren Aufbau zu geben (Akupunktur und Moxibustion).